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Erklärung zu den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit


Wie beziehen wir Nachhaltigkeitsrisiken in unsere Investitionsentscheidungen ein?

Die Sparkassen Pensionskasse AG ist im Jahr 2013 der Initiative PRI - Principles for Responsible Investment (Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investment) beigetreten. Damit haben wir uns verpflichtet, aktiv für ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ethische Belange der Unternehmensführung einzutreten und die Prinzipien der PRI bei ihrer Investmentstrategie zu berücksichtigen. 
Unter Nachhaltigkeitsrisiken verstehen wir Risiken, die bei Eintritt entweder den Wert der Kapitalanlage mindern oder den Ruf unserer Gesellschaft schädigen können. 
Dabei orientieren wir uns an der Definition der Transparenz-Verordnung (EU-Verordnung: 2019/2088) und des BaFin-Merkblatts zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken vom 20.12.2019: 
Transparenz-Verordnung:
„Als Nachhaltigkeitsrisiko wird ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung bezeichnet, dessen beziehungsweise deren Eintreten erhebliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte.“ 
BaFin-Merkblatt
„Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne dieses Merkblatts sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines beaufsichtigten Unternehmens haben können.“ 
Nachhaltigkeitsrisiken sind für die Kapitalanlage relevant. Wir betrachten daher laufend E- (Environmental/Umwelt), S- (social/soziale) und G- (Governance/Unternehmens- und/oder Staatsführung) Kriterien (ESG-Kriterien) im Investmentprozess. Mit Blick auf deren finanzielle Wirkung analysieren wir kontinuierlich, welche Nachhaltigkeitsrisiken sich aus diesen Kriterien ergeben. Nachhaltigkeitsrisiken können dabei bewusst eingegangen und im Prozess der Nachhaltigkeitsanalyse identifizierte Renditechancen genutzt werden. Dies trifft insbesondere zu auf Emittenten, die sich in einer Übergangsphase befinden. Nachhaltigkeitsrisiken können sich im Investmentprozess somit positiv oder negativ auf die Rendite auswirken. 
Für die Risikosteuerung nutzen wir eine Systematik, die auf die Philosophie und Strategie der Kapitalanlagen ausgerichtet ist. Die verfolgte Risikoschätzung berücksichtigt dabei alle in den Märkten enthaltenen und in der Vergangenheit eingetretenen Verlustphasen, auch die auf Risiken aus dem ESG-Umfeld zurückzuführen sind (z. B. Reaktorunfall Fukushima).

Wie berücksichtigen wir die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen unserer Investitionsentscheidungen?

Mit dem Beitritt zu den PRI - Principles for Responsible Investment (Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investment) haben wir uns verpflichtet, aktiv für ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ethische Belange der Unternehmensführung einzutreten. Die von den Vereinten Nationen unterstützte Initiative ist ein internationales Investorennetzwerk, das sechs Prinzipien für verantwortungsvolle Investments erstellt hat und umsetzen will. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf den Schutz der Umwelt, die Einhaltung sozialer Standards und gute Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance – kurz: ESG) zu schaffen und die Unterzeichner dabei zu unterstützen, diese Themen in ihre Investitionsentscheidungsprozesse einzubauen. So tragen Unterzeichner zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem bei. 
Wir berücksichtigen wichtige ESG-Kriterien in unseren Anlageprozessen. Über die in diesem Zusammenhang umgesetzten Maßnahmen berichten wir jährlich. Der Bericht ist auf der Website der PRI abrufbar unter https://www.unpri.org/.
Nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren stellen für uns fragwürdige Geschäftsaktivitäten der investierten Unternehmen dar, welche die Themen Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange sowie die Menschenrechte, Korruption und Bestechung umfassen. 
Wir investieren nicht in Hedgefonds-Strategien. Ebenfalls erfolgt keine direkte Investition in Rohstoffe, um nicht an Spekulationen mit Rohstoffpreisen, z. B. bei Nahrungsmitteln, teilzunehmen. 
Unser zentraler Nachhaltigkeitsindikator ist das „ESG-Rating“ von MSCI ESG Research für die gesamten Kapitalanlagen. Die ganzheitliche Betrachtung von ESG mit den drei Dimensionen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung wird durch diesen Nachhaltigkeitsindikator abgedeckt. Wir aggregieren unter Nutzung des Know-How des ESG-Dienstleisters die Berücksichtigung und Gewichtung einzelner Nachhaltigkeitsindikatoren in einen Gesamt-Score (Rating). Eine spezifische Fokussierung auf einzelne Indikatoren ist nicht beabsichtigt.
Zur Operationalisierung der nachteiligen Auswirkung auf Nachhaltigkeitsfaktoren nutzen wir die Kontroversen-Systematik von MSCI ESG Research. 
Mögliche weitere Nachhaltigkeitsindikatoren werden im Rahmen der jährlichen Überprüfung unseres internen ESG-Leitfadens evaluiert. Die konkrete Messbarkeit ausgewählter Zielindikatoren ist jedoch die Voraussetzung für die Auswahl eines Nachhaltigkeitsindikators. In diesem Rahmen erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit der zugrundeliegenden Methodik der einzelnen Nachhaltigkeitsindikatoren. 
Neben dem ESG-Bericht wird eine tiefergehende Analyse über die Nachhaltigkeit der Kapitalanlage einmal pro Jahr durchgeführt. 
Die Ausübung von Stimmrechten betrifft derzeit ausschließlich indirekt gehaltene Wertpapiere. Die mit der Ausübung beauftragten Kapitalverwaltungsgesellschaften verfolgen so weit möglich auf Basis von vereinbarten Richtlinien die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung der Zielunternehmen.
In einem gemeinsamen Ansatz mit der Gruppe der öffentlichen Versicherer haben wir die Deka mit der Wahrnehmung von Engagement gegenüber Unternehmen beauftragt, in die wir investieren.
Für die indirekte Anlage wird Wert daraufgelegt, dass sich die beauftragten Vermögensverwalter ebenfalls zur Einhaltung der PRI und zur Einhaltung der jeweils gültigen Ausschlusskriterien verpflichtet haben.

Inwiefern steht unsere Vergütungspolitik mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang?

Wir haben sämtliche Bereiche, Funktionen und Tätigkeiten nach versicherungsaufsichtsrechtlichen Bestimmungen ordnungsgemäß unternehmensintern bzw. an externe Dienstleister ausgegliedert. Wir beschäftigen daher keine eigenen Mitarbeiter und verfassen insoweit auch keine Grundsätze zur Vergütungspolitik. Vor diesem Hintergrund erfolgen keine Aussagen zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Vergütungspolitik.

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